Vereinsheim

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Artikel in der Aachener-Zeitung/Lokales/Dueren vom 13. Januar 2005:

 

Rock n Roll-Tänzer stehen auf der Straße

DÜREN. Beim 1. Rock n Roll Club Düren schrillen dieser Tage die Alarmglocken: Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, stehen einige Tänzer des Vereins mangels Trainingsstätte schon im März auf der Straße.


Der 1994 von 50 Rock n Rollern gegründete Verein erfreute sich schnell wachsender Beliebtheit. Schon 1995 gründete sich eine Boogie-Woogie-Abteilung, 2001 folgte eine Dico-Vox-Gruppe. Mittlerweile zählt der RRC 170 Mitglieder, die teilweise auf bis zu fünf verschiedene Räume (Sporthallen, Aulen und Gaststättensäle) verteilt, ihrem Sport frönten. Nach einem Pächterwechsel in einer Gaststätte verloren im letzten Jahr jedoch gleich drei Gruppen ihren Trainingsort. „Mit großem Glück fanden wir damals Übergangslösungen”, erklärt der Geschäftsführer der RRC, Roland Schubert, von denen eine jetzt jedoch ausläuft.

Die Bemühungen des Vereins nach zehnjähriger Tingelei von einer Halle in die nächste, endlich an einem Ort mit dem gesamten Club heimisch zu werden, verliefen bisher erfolglos. Zuletzt scheiterte der Versuch, eine Industriehalle anzumieten. Während die Tänzer beim Kreis Düren noch auf die Nutzungsänderung warteten, entschloss sich der Besitzer, die Halle anderweitig zu vermieten. 

Noch aber haben die Rock n Roller ihren Traum von einem eigenen Vereinsheim nicht aufgegeben, einem Ort, an dem alle Abteilungen trainieren und anschließend gemütlich zusammensitzen können. „Eine ausgediente Halle, die wir für unsere Bedürfnisse herrichten könnten, würde uns schon genügen”, betont Roland Schubert, ein Raum größer als 250 Quadratmeter, eventuell mit Heizung und Sanitäranlagen. Kurzfristig aber muss erst einmal eine neue Trainingsstätte gefunden werden. Wer einen geeigneten Raum zur Verfügung stellen will, kann sich direkt mit dem RRC in Verbindung setzen.